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am 2. März

WWF-Petition: Hände weg von den Fischottern!

- Fischotter sind in Österreich streng geschützt – trotzdem plant Niederösterreich gerade, dutzende Tiere zum Abschuss freizugeben. Der WWF fordert den zuständigen niederösterreichischen Landesrat Stephan Pernkopf auf, die Abschuss-Pläne sofort zurückzunehmen.

Nein zum Fischotter-Mord in Niederösterreich!


- - - > PETITION JETZT UNTERZEICHNEN!

Fischotter sind ein wichtiger Teil naturnaher Fließgewässer und in Österreich streng geschützt – trotzdem plant Niederösterreich gerade, dutzende Tiere zum Abschuss freizugeben. Das wäre ein absoluter Skandal und darf nicht passieren!

Nach seiner fast völligen Ausrottung im 20. Jahrhundert, erholt sich der Bestand des Fischotters in den letzten zwei Jahrzehnten langsam wieder. Der Fischotter steht in Österreich auf der Roten Liste und genießt besonderen Schutz durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU.

„Der Fischotter erfüllt wichtige Aufgaben in unserer Natur. In vielen Regionen Österreichs ist der Bestand noch immer ungünstig und trotzdem drohen massive Eingriffe. Das ist ganz sicher nicht zu akzeptieren“, meint Christian Pichler, Artenschutzexperte beim WWF Österreich.

Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen fordern der WWF und VIER PFOTEN den zuständigen niederösterreichischen Landesrat Stephan Pernkopf auf, die Abschuss-Pläne sofort zurückzunehmen.

Fischotter als Sündenbock


Als Grund für die drohende Tötung der Fischotter wird von den politischen Verantwortlichen der Rückgang von Fischbeständen angeführt. Allerdings ist der Fischotter sicher nicht dafür verantwortlich. Vielmehr gibt es eine Fülle von Faktoren, wie zum Beispiel Kraftwerksbauten, Hochwasserschutzmaßnahmen, klimawandelbedingter Temperaturanstieg, unökologische Fischbesatzmaßnahmen, Anstieg von Fischkrankheiten und Gewässerverschmutzung, die zu einem Rückgang der Fischbestände beitragen.